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    <title>Utopion.org</title>
    <description>Website für die Romane Utopion und Trollland, Buchvorstellung Doppelroman von Cory d'Or</description>
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      <title>Zehn Jahre Korridorium!</title>
      <pubDate>Thu, 11 Nov 2021 02:11:16 -0800</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Heute vor zehn Jahren, am 11.11.11, startete der fraktale Blogroman &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt; mit dem ersten von 398 Kapiteln. Es sah alles noch ganz schlicht und unscheinbar aus, und es war nicht abzusehen, was sich aus diesem bescheidenen Anfang entwickeln würde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit täglichen Postings bis zum 12.12.12. ließ Cory d’Or die Korridore zu einem mehrdimensionalen literarischen Labyrinth anwachsen. Und: Jedes Kapitel, jeder Korridor sollte, so die Absprache, einen eigenen Soundtrack bekommen. Damit begann für mich als Komponisten eine intensive und herausfordernde Zeit: Trotz eines gewissen Vorlaufs wusste weder meine Frau als Herausgeberin des Blogs, wie es eigentlich weitergehen würde mit den Korridoren, noch ich als Soundtrack-Lieferant. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über ein Jahr lang hat uns die Reise durch die Korridore großen Spaß gemacht – mit Aha-Erlebnissen, Überraschungen, viel Selbstironie, Nachdenkenswertem, Inspirationen, popkulturellen Anspielungen, durchaus auch mit ein paar Albernheiten und insgesamt jeder Menge kreativer Einfälle. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das zehnjährige Jubiläum möchte ich nicht nur zum Anlass nehmen, mich nach langer Funkstille wieder einmal im Utopion-Blog zu melden, sondern darüber hinaus dieses weiterhin ziemlich singulär dastehende literarische Werk mit einer kleinen Hommage feiern: mit Musik und dazu passend einer Handvoll kleiner Geschichten im Stil des Blogromans (aus meiner Feder, leider also nicht von Cory selbst). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt; ist seit dem 12.12.12 (und spätestens nach der Buchversion des Blogromans, herausgegeben von meiner Frau und mir) abgeschlossen. Und da wir mit Cory seit dem Doppelroman &lt;em&gt;Utopion/Trollland&lt;/em&gt; nur noch selten Kontakt haben, bin kurzerhand &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; aktiv geworden ... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus Sounds und Musik auf der Website myNoise.net habe ich zehn „Hörspiele“ kombiniert und (auf Englisch) Storys dazu verfasst, in denen &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt;-gemäß auch der Minotaurus einmal kurz einen Auftritt hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sobald die zehn...&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/zehn-jahre-korridorium&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Weihnachten in Trollland?</title>
      <pubDate>Sun, 24 Dec 2017 04:52:48 -0800</pubDate>
      <link>https://www.utopion.org/blog/weihnachten-in-trollland</link>
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      <description>&lt;p&gt;Weihnachten kommt in der Doppelromanhälfte &lt;em&gt;Trollland&lt;/em&gt; nicht vor. Eine Welt, die unserer gleicht – mit einigen kleinen Unterschieden. Da stellt sich die Frage: Erklingen dort auch Weihnachtslieder, stellen auch die Trollländer Weihnachtsbäume in ihren Wohnungen auf und legen Geschenke drunter? In der anderen Doppelromanhälfte, &lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt;, erfahren wir, dass die Utopie Trollland mit ihren hilfsbereiten Riesenaffen und einer entschleunigten Welt ohne Geld und nennenswerte Verbrechen der Fantasie eines Historikers entstammt, der mit Religion nicht viel am Hut hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwar zitiert ihn seine Ehefrau so:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass er das jemals so gesagt haben soll, weist ihr Mann allerdings weit von sich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und tatsächlich: In der utopischen Parallel-Zivilisation Trollland gibt es zwar den Glauben an Wiedergeburt („Ist das nicht etwas, an das man eher in Asien glaubt?“) und so etwas wie spirituelle Wesenheiten („Trolle gelten [in Indien] als herabgestiegene Götter. Oder freundliche Dämonen.“). Doch Gesellschaft und Kultur scheinen dort weniger von Religion geprägt als bei uns: Bezeichnenderweise wird bei einer Beschreibung der Skyline von Köln mit keiner Silbe der Dom erwähnt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Möglicherweise gibt es also keine Kirchen in Trollland – und darüber hinaus womöglich auch kein Christentum, keinen Islam, Hinduismus etc.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darauf gibt es einen weiteren Hinweis. Erfinder Fabrizius, der Protagonist von &lt;em&gt;Trollland&lt;/em&gt;, nennt die Ausführungen einer jungen Frau über das, an was sie glaubt, „krude“, und es heißt dazu:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hm. Das wird in unserer Welt anders gehandhabt. Ich könnte mir vorstellen, dass die allgegenwärtigen Trolle, die als arbeitswillige und anschmiegsame Riesenaffen geschildert werden, nicht nur Grund dafür waren, dass in Trollland das Rad nie zur Fortbewegung genutzt wurde, dass Kriege geächtet und Geld abgeschafft wurde (weil genug von allem für alle da ist) ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;... sondern auch dafür, dass die Weltreligionen mit alleinigem...&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/weihnachten-in-trollland&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Textmarker 10</title>
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2017 09:15:10 -0800</pubDate>
      <link>https://www.utopion.org/blog/textmarker-10</link>
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      <description>&lt;p&gt;»Ein Utopia, das von allen eine gründliche Gehirnwäsche verlangt, wird keine breite Zustimmung finden …«&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;– Christopher Foskett&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 80%; text-align: right;"&gt;&lt;em&gt;Utopion/Trollland&lt;/em&gt;, S. 474&lt;/p&gt;&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/textmarker-10&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Von der Utopie einer Welt ohne Verbrennungsmotoren</title>
      <pubDate>Sat, 02 Sep 2017 05:12:45 -0700</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wer hat eigentlich zuerst gefordert, Verbrennungsmotoren zu verbieten? Die Idee greift um sich: Neben entsprechenden Vorschlägen aus Deutschland ist unter anderem von Norwegen, Großbritannien, Indien, China und Japan die Rede.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klar ist: Benzin, Diesel, Kerosin und Konsorten sind längst angezählt. Der Rohstoff Öl ist begrenzt, und doch ist bekanntlich bereits mehr als genug davon verbrannt worden, um einen globalen Klimawandel herbeizuführen. Jeder weitere Liter aus der Zapfsäule verschlimmert die Situation, deren Konsequenzen für unseren Planeten noch gar nicht absehbar sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Entsprechende politische Reaktionen darauf – oder gar Visionen für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen – gestalten sich, wenn überhaupt, extrem zäh. Und wir wollen natürlich nicht in vorindustrielle Zeiten zurückfallen …&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere sind da schneller. Und konsequenter. Cory d’Ors Doppelroman stellt das Thema in &lt;em&gt;Trollland&lt;/em&gt; quasi auf den Kopf und am Ende die ganze Menschheit vor die Wahl, den bis dato unbekannten Verbrennungsmotor &lt;em&gt;einzuführen&lt;/em&gt; (!) – oder eben nicht. Auch in Trollland liegen Verantwortlichkeit und Bequemlichkeit im Wettstreit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Roman kommt es zu einer weltpolitischen Lösung, die man als salomonisches Urteil auffassen könnte und wahlweise den utopisch-visionären Anspruch Corys widerspiegelt oder vielleicht auch, so könnte man es sehen, die Utopie an der Wurzel vergiftet. Einfache Lösungen à la Passepartout-Allheilmittel scheint es nicht zu geben, jedenfalls nicht 500 Jahre nach Thomas Morus‘ &lt;em&gt;Utopia&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotzdem: Vielleicht – oder besser: hoffentlich – stehen wir in Sachen Verbrennungsmotor an einer Zeitenwende. Den utopischen Roman dazu hat Cory bereits geschrieben …&lt;/p&gt;&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/von-der-utopie-einer-welt-ohne-verbrennungsmotoren&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
    </item>
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      <title>Utopidorium 7</title>
      <pubDate>Mon, 22 May 2017 06:02:25 -0700</pubDate>
      <link>https://www.utopion.org/blog/utopidorium-7</link>
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      <description>&lt;p&gt;Doppelroman &lt;em&gt;Utopion&amp;Trollland&lt;/em&gt; und Blog-Roman &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt;: Beide firmieren unter demselben Autorennamen – aber stammen sie aus derselben Feder? Denn letztlich könnte es sich bei „Cory d’Or“ ja auch um ein Sammelpseudonym handeln.&lt;br&gt;In meiner kleinen Artikelserie „Utopidorium“ habe ich auf einige Gemeinsamkeiten in beiden Werken hingewiesen. Hier eine weitere: &lt;strong&gt;Leserkommentare&lt;/strong&gt;. Im Blog hat Cory einen Eintrag mit einer Handvoll Leserbriefe gespickt, die sich auf &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt; selbst beziehen. In &lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt; geben gleich zwei Kapitel Reaktionen der Internetgemeinde auf das Projekt Utopion.org wider – und sie sind längst nicht alle schmeichelhaft.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 80%;"&gt;Morus? Bäh, mussten wir in der Schule lesen. Frauenfeidnlicher Schwachkopf.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right; font-size: 80%;"&gt;Jowey Mah&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was im Blog per Fax, Postkarte und Brief eingetroffen war, sind in &lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt; Userkommentare auf der Crowdfunding-Site und bei (es wird nicht genannt, aber es ist aller Wahrscheinlichkeit nach) YouTube. Der ins Auge fallende Unterschied: Es gibt deutlich mehr &lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt;-Kommentare (47+77=124) als &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt;-Leserpost (6 Schreiben, darunter 1 Twitter-Direktnachricht), und: Die Wortmeldungen der Internet-User stecken (wie oben bereits ersichtlich) teilweise voller Rechtschreibfehler.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 80%;"&gt;BIn der Erste?! Cool. HAb noch nie was unterstützt, aber das hat’s! 500 Jahre THeorie sind genug. Jetzt die Praxis! Kenne das Buch schon, aber schickt mir gern noch eins zum Einpflanzen. (HÄtte sich der alte Morus sicher nie gedacht, dass er mal auf die Weise die WElt rettet!9&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right; font-size: 80%;"&gt;UtopiateMeSoftly&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Roman verschweigt Cory, wo genau die sieben Utopioniere per Crowdfunding versuchen, eine finanzielle Starthilfe für Utopion.org einzusammeln. Es könnte die Website Kickstarter gewesen sein. Die Kommentare der User dort, manche nur...&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/utopidorium-7&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Textmarker 9</title>
      <pubDate>Thu, 13 Apr 2017 04:05:02 -0700</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;»Ich glaube, im Zeitalter von Globalisierung und Social Net wird es Zeit, Utopie noch einmal ganz neu zu denken: Utopia 2.0 sozusagen, als Gemeinschaftsprojekt der Menschheit.«&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;– Christopher Foskett&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right; font-size: 80%;"&gt;&lt;em&gt;Utopion/Trollland&lt;/em&gt;, S. 31&lt;/p&gt;&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/textmarker-9&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Utopie 2.0 in der Nordsee-Akademie</title>
      <pubDate>Mon, 10 Apr 2017 01:58:45 -0700</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt; live: Im Rahmen des Seminars „Zukunftsmusik: Von der utopischen Literatur zur Realitat von Morgen“ der Nordsee-Akademie in Leck (ganz im Norden von Deutschland) stellen wir als Herausgeber den Doppelroman von Cory d’Or vor. Unser Vortrag mit Lesung (oder auch: unsere Lesung mit Vortrag) beginnt am Freitag, den 21. April, um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 7 EUR.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir werden – mit Textbeispielen aus allen vier Strängen des Doppelromans – untersuchen, wie eine aktuelle Form utopischen Denkens aussehen könnte, ein halbes Jahrtausend nach &lt;em&gt;Die Insel Utopia&lt;/em&gt; von Thomas Morus. So viel sei hier schon verraten: Utopie 2.0 ist gemeinschaftlich, vielperspektivisch und vernetzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung (auf Wunsch auch mit Abendessen ab 18 Uhr) &lt;a href="http://www.nordsee-akademie.de/aktuelles/neuigkeiten/detail-einzelansicht/raimung-maessen-und-birgit-philippen-utopion-lesung-und-vortrag-am-freitag-21-april-2017/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/utopie-2-0-in-der-nordsee-akademie&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kleines Troll-Glossar</title>
      <pubDate>Sun, 05 Mar 2017 02:28:17 -0800</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In &lt;em&gt;Trollland&lt;/em&gt; beschreibt Cory d’Or eine postkapitalistische und pazifistische Welt, die von den namensgebenden »Trollen« geprägt ist, aufrecht gehenden Riesenaffen, die den Menschen bereitwillig in vielen Belangen zur Hand gehen: Die stummen Helfer beaufsichtigen Kinder, trösten Traurige, übernehmen den Transport, Arbeiten im Haushalt, Hoch- und Tiefbau etc. Sieht ein Mensch dem Ende seines Lebens entgegen, erscheint ein Troll, um ihm das letzte Geleit zu geben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es liegt nahe, dass Trolle auch die Sprache in Trollland geprägt haben. Auf den Wunsch von Lesern hin habe ich hier ein kleines Glossar entsprechender »Fach-Termini« zusammengestellt, soweit sie sich aus dem Roman erschließen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Albino-Trolle&lt;/strong&gt; – legendäre wildlebende Trolle im Himalaja&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Anti-Troll-Bewegung&lt;/strong&gt; – will sich von der Abhängigkeit von Trollen befreien&lt;br&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bautrolle&lt;/strong&gt; – Helfer bei Bauarbeiten&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Botentrolle&lt;/strong&gt; (auch: &lt;strong&gt;Express-Trolle&lt;/strong&gt;) – übernehmen Kurieraufgaben&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Feuerwehrtrolle&lt;/strong&gt; – unter Aufsicht eines (menschlichen) Trollkommandanten stehender Trolltrupp, der Brände löscht&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Gondeltrolle&lt;/strong&gt; – bewegen die Gondeln von Venedig&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Hof- und Feldtrolle&lt;/strong&gt; – Helfer in der Landwirtschaft&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Hütetrolle&lt;/strong&gt; – beaufsichtigen Schafherden&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Kindertrolle&lt;/strong&gt; – beaufsichtigen (und kümmern sich um) Kinder&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Kochtrolle&lt;/strong&gt; – Küchenhilfen im Haushalt (auch: Bügeltrolle, Putztrolle)&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Kraxe&lt;/strong&gt; – Tragesitz auf dem Rücken eines Trolls&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Kündertrolle&lt;/strong&gt; – geben Sterbenden das letzte Geleit&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Recyclingtrolle&lt;/strong&gt; – arbeiten unter menschlicher Aufsicht Kaputtgegangenes wieder auf&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Sänftentrolle&lt;/strong&gt; – sorgen in Trollland für den ÖPNV&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schaukeltroll&lt;/strong&gt; – Holzspielzeug für Kinder, um darauf zu reiten&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Stand-by&lt;/strong&gt; – bewegungsloses...&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/kleines-troll-glossar&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Traum(welten) vs. Fakten(welt)</title>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 06:23:10 -0800</pubDate>
      <link>https://www.utopion.org/blog/traum-welten-vs-fakten-welt</link>
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      <description>&lt;p&gt;Über viele Jahrtausende unserer Geschichte hinweg gab es in den Stammesgesellschaften eine zentrale Gestalt, die gleichzeitig Heiler, Geisterwelt-Mediator und Trance-Experte war und die man pauschal als Schamanin oder Schamane bezeichnen kann. Gemeinsamkeiten ihres magischen Weltbilds finden sich auf allen Kontinenten und in allen Kulturen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Animismus, Geisterwelt, Totemtiere, Geistführer, Trancereisen, Omen und Wahrsagerei – das schamanische Weltbild mag in vielen Punkten überholt sein, doch manches dieser frühen »Bewusstseinstechnologie« und den daraus entstandenen Kulturpraktiken ist auch heute noch wirksam. Das interessiert mich nicht zuletzt auch musikalisch, was sich in Corys Erstlingswerk unter anderem in meinem Soundtrack zur Beschreibung einer sogenannten Seelenrückholung niedergeschlagen hat.&lt;br&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schamanische Erkenntnisse sind im &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt; Bestandteile einer umfassenden »integralen« Sichtweise, zu der sich Cory während der Arbeit an den 398 Korridoren des Blogs inspirieren ließ. (Das zeigen Postings wie 149/398 und wird auch wieder in &lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt; deutlich.)&lt;br&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch die trommelschlagenden »spirituellen Spezialisten« (Wikipedia) kommen in Cory d’Ors Doppelroman erst einmal schlecht weg:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese heftige Abfuhr die Radioreporter Naschke der schamanistischen Sicht auf die Welt erteilt, kam für mich überraschend. Hat Cory zwischenzeitlich die Meinung geändert?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Naschke lehnt Übersinnliches ab. Doch später … Nun, ich möchte hier nicht spoilern, deshalb nur so viel: Reporter Naschke bekommt im Zuge der Begegnung mit einem Wolf und weiterer eindrücklicher Erfahrungen die Gelegenheit, seine Einschätzung noch einmal zu revidieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ganzheitliche »integrale« Sicht integriert also auch in &lt;em&gt;Utopion&amp;Trollland&lt;/em&gt; die wertvollen Aspekte eines magischen Weltbilds. Rationale Wissenschaft und intuitive Spiritualität bleiben nicht unversöhnlicher Gegensatz, die Welt der Fakten und die der Träume – auch eine...&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/traum-welten-vs-fakten-welt&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Utopidorium 6</title>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2017 10:00:53 -0800</pubDate>
      <link>https://www.utopion.org/blog/utopidorium-6</link>
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      <description>&lt;p&gt;Am 1.8.2012 hätte im &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt; eigentlich, wie schon an den 264 Tagen vorher, Corys tägliches Posting erscheinen sollen. Doch an diesem Tag wurde, wie sich herausstellte, das Blog gehackt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;»Dies ist nur der Anfang«, hieß es in dem nicht nur orthografisch bedenklichen Bekennerbrief weiter. »Möge Gott der Allmächtige die Autorin und die Leser dieser Webseit von Ihrem Irrrglauben befreien!«&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kreationismus: Der Glaube, Evolution und Erdgeschichte seien ein Irrtum, und die Welt sei in einem Rutsch erschaffen worden, mitsamt Sauriern und Mensch. Oder, wie es im &lt;em&gt;Korridorium&lt;/em&gt; vorher heißt: Kreationisten (zumindest die Neue-Erde-Kreationisten) glauben, „Jesus habe bei seiner wunderbaren Brotvermehrung selbstverständlich auch die Dinosaurier gespeist. Zumindest die vegetarischen“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass die „Creationists Anonymous“ daraufhin (kurzzeitig) Corys Blog, das sich nicht zuletzt auch Wissenschaft und Aufklärung verschrieben hatte, okkupierten, war der Versuch einer »feindlichen Übernahme«.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von so einer erzählt Cory auch – das Piktogramm auf dem Titelbild deutet es an – in &lt;em&gt;Utopion&lt;/em&gt;. Aber die Parallelen zwischen Corys fraktalem Blogroman und dem Doppelroman gehen noch weiter, habe ich entdeckt. Denn in letzterem haben auch die Kreationisten wieder einen Auftritt – und das erneut im Zusammenhang mit einem Blog, dieses Mal dem von Louise Kaska, in dem sie die elfjährige Pandora Engel von ihren Abenteuern mit einem Flaschengeist erzählen lässt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pandora lebt in den USA. Ihr älterer Bruder unternimmt, berichtet sie im Blog, einen Klassenausflug zu einem texanischen Kreationistenmuseum. (Das gibt es offenbar wirklich.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die „Beweise“, die dort für ein kreationistisches Weltbild präsentiert werden, werden dann zuhause in Pandoras Familie diskutiert und runtergemacht. Prompt kommt es zu einem Shitstorm gegen Louises Blog. Es „pflanze Kindern schädliche Ideen ein“, heißt es aus der Leserschaft, „verbreite Rassen-Stereotypen (in...&lt;a href=https://www.utopion.org/blog/utopidorium-6&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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